Gedenkfahrt nach Engerau 2019

Am 31. März fand die diesjährige Gedenkfahrt nach Engerau statt. Auch zwei Wampen aus Wien (Spitzi und Florian) waren daran beteiligt. Organisiert wurde diese Reise von der „Zentrale österreichische Forschungsstelle Nachkriegsjustiz“.
Engerau, heute Petržalka, ist ein Stadtteil von Bratislava. Ende November 1944 wurden hier etwa 2000 ungarische Juden für den Bau des sogenannten Südostwall in mehrere Lager gebracht. Der Südostwall sollte die anrückende Rote Armee vor Österreich aufhalten und zurückschlagen. Eine verzweifelte Maßnahme um die Bevölkerung ruhig zu halten. Die Devise für die Juden lautete jedoch wie in Mauthausen und unzähligen anderen Konzentrationslagern: Vernichtung durch Arbeit.
Die Lebensbedingen waren im kalten Winter 1944 sehr hart. Ungefähr 500 Häftlinge starben an Erschöpfung, Krankheit, Kälte oder wurden von Wiener SA-Wachmännern zu Tode misshandelt, erschlagen oder erschossen.
Als Ende März die sowjetische Armee bereits sehr nah war, wurde die dementsprechende Hoffnung der Häftlinge auf Befreiung zunichtegemacht und am Abend des 29. März mussten sich die Überlebenden versammeln. Diejenigen, welche nicht mehr gehfähig waren, wurden von SA-Wachen erschossen. Wie viele von ihnen beim anschließenden Todesmarsch von Engerau über Hainburg und Bruck an der Leitha nach Bad Deutsch-Altenburg zu Tode kamen, weiß man nicht mehr. Viele Juden wurde auf dem Weg erschossen, da sie zu schwach zum Weitergehen oder der Gewalt und Repression von betrunkenen SA Männern ausgesetzt waren. Von Bad Deutsch-Altenburg wurden die überlebenden Häftlinge mit Schleppern die Donau hinauf in das KZ Mauthausen gebracht. Auch hier hatten die Juden keine Ruhe vor den Bewachern. Viele versuchten ihr Glück in der Flucht und wurden erschossen oder ins Wasser der Donau geworfen.
Die Gedenkfahrt führte uns zu mehreren Kundgebungen. Die ergreifendste war die Transnationale Veranstaltung welche am Mahnmal auf dem Friedhof von Bratislava-Petrzalka stattfand. Hier sprach unter anderem die österreichische Botschafterin Margit Bruck-Friedrich über die Bedeutung und Wichtigkeit der Erinnerungskultur. Der israelischer Botschafter Zvi Aviner Vapni sprach ebenfalls darüber, dass Antisemitismus in der Europäischen Gesellschaft und Weltweit wieder zu spüren ist und man mit aller Kraft und Vernunft dagegen ankämpfen sollte.
Auch erfreulich war, dass bei unserem Aufenthalt in der Gemeinde Wolfsthal der Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Gerhard Schödinger wichtige Worte gegen Fremdenhass und Rassismus fand.
Besonderen Dank möchten wir Dr. Claudia Kuretsidis-Haider für die Organisation der Gedenkfahrt ausrichten. Wir freuen uns darauf nächstes Jahr vielleicht sogar mit einer größeren Gruppe dabei zu sein!

 

Traditioneller Saisonstart nach Podersdorf – ABGESAGT!!!

wird aufgrund der Wetterlage verschoben! Termin wird bekannt gegeben!!

Am 13.4.2019 beginnen wir unseren Start traditionell mit einer Ausfahrt über das Leithagebirge nach Podersdorf um dort gemeinsam einen Kaffee oder ein leckeres Eis zu genießen.

Abfahrt ist um 13 Uhr bei der Eni Tankstelle in Achau, Rückkehr ca 17-18 Uhr ebenfalls dort.

Freuen uns auf Euch!

Internationale Gedenk- und Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen am 5.Mai 2019

Wir nehmen auch heuer wieder als Delegation an der Befreiungsfeier Mauthausen, unter dem thematischen Schwerpunkt
„Niemals Nummer. Immer Mensch.“ teil und würden uns freuen, wenn sich uns antifaschistische MotorradfahrerInnen anschließen würden.

Wir werden wieder am 4.Mai am Campingplatz Au an der Donau anreisen, Zeltplätze sind genügend vorhanden, wer ein Zimmer möchte, soll bitte unter dem genannten Link eines reservieren.
Von dort geht es am 5.Mai nach dem Frühstück gemeinsam zur Befreiungsfeier Mauthausen.
Meldet Euch bei Interesse unter vienna@kuhle-wampe.at

Ausfahrt 14.10.2018

Wir müssen das schöne Wetter noch ausnutzen, daher fahren wir am Sonntag 14.10.2018 wieder eine nette Runde. Genaue Richtung geben wir noch bekannt. Vorschläge, Wünsche können wir gerne berücksichtigen.

Treffpunkt ist um 10 Uhr
wie immer an der IQ Tankstelle Achau (nun eine Eni Tankstelle)

Wir freuen uns auf Euch!

7.11.1969 – 3.9.2018

Wir haben heute am 18.9.2018 unserem Freund Gerald die letzte Ehre erwiesen. Er ging plötzlich und unerwartet am 3.9.2018 von uns.

Eines sei gewiss, Du wirst immer ein Teil von uns bleiben!
Wir vermissen Dich!

7.11.1969 – 3.9.2018

Ausfahrt in die Bucklige Welt am 9.9.2018

Wir gehen wieder auf Tour!
Treffpunkt ist am 9.9 um 10 Uhr, IQ Tankstelle 2481 Achau

Gemeinsam geht es gemütlich über das Leithagebirge, Forchtenstein nach Kirschlag und dann über den Wechsel wieder retour.
Haltet natürlich auch den Wetterbericht im Auge. Sollte es regnen, was wir nicht hoffen, dann fahren wir natürlich nicht 😉

Um Voranmeldung wird gebeten! Entweder über FB, oder schreibt uns eine Nachricht an vienna@kuhle-wampe.at

Freuen uns auf Euch!

Volksstimmefest 2018

Für alle, welche uns heuer beim Volksstimmefest besuchen wollen.
Ihr findet uns gemeinsam mit dem KZ Verband auf einem Stand. Kommt zu uns und lernt uns kennen!
Wir freuen uns auf Euch!

Die Linke zum Gruß!

Saisonauftakt 2018

Wie jedes Jahr, begannen wir unseren Start traditionell mit einer Ausfahrt über das Leithagebirge nach Podersdorf.

War eine schöne gemütliche Ausfahrt !

Gendenkfeier zum 73. Jahrestag der Befreiung Österreichs von Faschismus

Am 31. März feierten zahlreiche AntifaschistInnen in Klostermarienberg im Bezirk Oberpullendorf den 73. Jahrestag der Befreiung Österreichs von Faschismus und Nationalsozialismus. Trotz strömenden Regens war auch eine Delegation von uns vertreten, wobei wir zugeben, dass wir in diesem Fall mit einem vierrädrigem Gefährt mit Dach und Heizung angereist sind.

Vor 73 Jahren, am 29. März 1945, betrat die Rote Armee hier in Klostermarienberg erstmals österreichischen Boden. Damit begann die Befreiung des Burgenlandes und der, wenige Wochen später folgende, Sieg über den Faschismus“, betonte Dagmar Frühwirth-Sulzer von der OgR Burgenland in ihrer Rede. Auch der Regen hielt die 20 TeilnehmerInnen der Kundgebung nicht davon ab, den Einsatz österreichischer AntifaschistInnen und der Roten Armee für die Befreiung Österreichs hervorzuheben: „Mit über 20 Millionen Toten musste die Sowjetunion die meisten Opfer für die Befreiung Europas vom Faschismus bringen. Diesen Beitrag der sozialistischen Staaten am Sieg über den Nationalsozialismus, vergaß man in Österreich aber bereits unmittelbar nach dem Kriegsende und ersetzte Antifaschismus durch Antikommunismus“, betonte Arnold Paukowitsch in seiner Rede.
„`Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg´ – das heißt für uns auch heute noch, entschieden gegen menschenverachtende Tendenzen in der Gesellschaft, wie Rassismus, Sexismus und Homophobie, vorzugehen?. `Nie wieder Krieg´, heißt aber auch, entschieden gegen den Kapitalismus aufzutreten, der kriegerische Auseinandersetzungen für Profit und Einfluss sowie soziale Ungerechtigkeit immer in sich trägt“, so Josef Meszlenyi. „In Anbetracht einer Regierung, die Politik im Interesse der oberen 10.000 betreibt und die arbeitenden Menschen in Österreich dabei gegeneinander aufhetzt, gilt es als Offensive gegen Rechts, diesen Zusammenhang aufzuzeigen.