Alle Beiträge von Sandro

Saisonauftakt 2018

Wie jedes Jahr, begannen wir unseren Start traditionell mit einer Ausfahrt über das Leithagebirge nach Podersdorf.

War eine schöne gemütliche Ausfahrt !

Gendenkfeier zum 73. Jahrestag der Befreiung Österreichs von Faschismus

Am 31. März feierten zahlreiche AntifaschistInnen in Klostermarienberg im Bezirk Oberpullendorf den 73. Jahrestag der Befreiung Österreichs von Faschismus und Nationalsozialismus. Trotz strömenden Regens war auch eine Delegation von uns vertreten, wobei wir zugeben, dass wir in diesem Fall mit einem vierrädrigem Gefährt mit Dach und Heizung angereist sind.

Vor 73 Jahren, am 29. März 1945, betrat die Rote Armee hier in Klostermarienberg erstmals österreichischen Boden. Damit begann die Befreiung des Burgenlandes und der, wenige Wochen später folgende, Sieg über den Faschismus“, betonte Dagmar Frühwirth-Sulzer von der OgR Burgenland in ihrer Rede. Auch der Regen hielt die 20 TeilnehmerInnen der Kundgebung nicht davon ab, den Einsatz österreichischer AntifaschistInnen und der Roten Armee für die Befreiung Österreichs hervorzuheben: „Mit über 20 Millionen Toten musste die Sowjetunion die meisten Opfer für die Befreiung Europas vom Faschismus bringen. Diesen Beitrag der sozialistischen Staaten am Sieg über den Nationalsozialismus, vergaß man in Österreich aber bereits unmittelbar nach dem Kriegsende und ersetzte Antifaschismus durch Antikommunismus“, betonte Arnold Paukowitsch in seiner Rede.
„`Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg´ – das heißt für uns auch heute noch, entschieden gegen menschenverachtende Tendenzen in der Gesellschaft, wie Rassismus, Sexismus und Homophobie, vorzugehen?. `Nie wieder Krieg´, heißt aber auch, entschieden gegen den Kapitalismus aufzutreten, der kriegerische Auseinandersetzungen für Profit und Einfluss sowie soziale Ungerechtigkeit immer in sich trägt“, so Josef Meszlenyi. „In Anbetracht einer Regierung, die Politik im Interesse der oberen 10.000 betreibt und die arbeitenden Menschen in Österreich dabei gegeneinander aufhetzt, gilt es als Offensive gegen Rechts, diesen Zusammenhang aufzuzeigen.

Wunderschöne Herbst Tour auf unerwartet trockenen Straßen

Am 26. Oktober machten wir bei wunderschönem Herbstwetter im kleinen Kreis eine Ausfahrt gemeinsam mit Fast Forward nach Kirchschlag in der Buckligen Welt.

Für einige war es wahrscheinlich die letzte Motorrad-Tour dieses Jahres, obwohl die Verhältnisse durchaus Lust auf mehr gemacht haben.

Schön gemischt: Honda CBF1000, Kawasaki ER-6n, Suzuki GSX1350BK und BMW F800GT.

Hat Spaß gemacht wieder mal mit euch unterwegs zu sein!

Wie das Wampenleiberl auf den Kahlenberg kam

 

Von Andreas Luf.

Die von faschistischen und vor allem rassistischen Identitäten geleiteten Identitären hatten am Samstag dem 9.9.2017 zu einem Fackelmarsch auf dem Kahlenberg aufgerufen, an bedeutsamer historischer Stelle, wie sie meinen, weil dort die Morgenländer in die Flucht geschlagen worden wären, und daran wolle man sich erinnern, schließlich gelte es ja auch gegenwärtig, das Abendland vor den Morgensternen zu bewahren. Nun, dass es sich gerade umgekehrt verhält und das Abendland vor diesen Identitären bewahrt werden muss, war auch Ziel der angesagten Gegendemonstration, an der ich mich beteiligen wollte. Treffpunkt um 16 Uhr in Heiligenstadt.

Nach einem arbeitsreichen Freitag und um nichts weniger anstrengenden Samstag war ich am Nachmittag eigentlich reif für die Insel, trotzdem kletterte ich noch einmal aufs Radl und fuhr zum Bahnhof Heiligenstadt. Dort herrschte ungewöhnlich viel Betrieb, weil zur gleichen Zeit die Viennafans zu ihrem Meisterschaftsspiel auf die Hohe Warte strömten, darunter auch ein paar bekannte Gesichter, die ich versehentlich mit der Demo in Zusammenhang brachte. „Des duat drüben schaut nach Demo aus.“, brachte mich zu dem Haufen Genossinnen, die sich bereits in Heiligenstadt versammelt hatten und zur Erkenntnis, dass der Fußball dann im Ernstfall doch wichtiger ist, weil die Angesprochenen allesamt um keinen Preis zu überreden waren, mit auf den Kahlenberg zu kommen. Das war dann auch gar nicht so einfach. Als zweiter Treffpunkt war eine Stunde später die 38A Station Wagenwiese ausgemacht. Um die Busstation in Heiligenstadt waren schon Polizisten postiert, die jeden kontrollierten, der auf den Kahlenberg fahren wollte. Ich fuhr mit dem Radl wieder nach Hause und beschloss von dort zu Fuß zur Wagenwiese zu gehen.

Ohne Radl, mit Rucksack und den schnellsten Schuhen, die ich finden konnte, ging ich los und erreichte zuerst den Grinzinger Hauptplatz, wo die Straßenbahnlinie 38 ihre Schleife macht und der Bus 38A seine Station Richtung Kahlenberg hat. Auch dort alles voller Polizisten und auf der gegenüberliegenden Seite ein paar Genossinnen, die warteten. Nach einer kurzen Begrüßung und Klärung der Lage, ging ich die Himmelstraße weiter in Richtung Wagenwiese, während an mir nur Polizisten auf Motorrädern und Zivilbullen vorbeifuhren und weiterhin kein Bus. Vorbei an der Feuerwache, wo ich von draußen die Einsatzkommandos hören konnte. Leider hatte ich den Fußweg zur Wagenwiese total unterschätzt und kam dementsprechend verspätet bei der fast menschenleeren Station Wagenwiese an und setzte mich erstmal erschöpft auf eine Bank.

Der Verkehr schien völlig zum Erliegen gekommen zu sein, denn außer den Polizeieinsatzfahrzeugen, die in einem Höllentempo an mir vorbeifuhren und einem Einsatzwagen der Verkehrsbetriebe war niemand auf der Straße. Wäre ich mit meinem Rad diese Strecke auf den Kahlenberg gefahren, hätten mich die Bullen wahrscheinlich über den Haufen gefahren, und ich bereute es nicht, meinen Drahtesel zu Hause gelassen zu haben. Mit gemischten Gefühlen blickte ich auf die menschenleere Station, hörte dem Polizeihubschrauber zu, der um den Gipfel des Kahlenbergs kreiste und beschloss auf andere Weise hinaufzukommen. Nach einigen Minuten nachdenklichen Wartens hielt ein leerer Bus bei der Station in Richtung Heiligenstadt an, was mir den umständlichen Fußweg wieder zurück nach Hause ersparte.

Doch mit dem Fahrrad. Einen Weg, der auch der Lieblingsweg meines Hundes gewesen ist, über die Wildgrube hinauf. Da meine Wohnwerkstatt gerade umgebaut wird, habe ich es gleich aufgegeben, nach einschlägigem Fahnenschmuck für das Radl zu suchen und mir stattdessen das neue Wampenleiberl übergestreift, das ich vom vergangenen Volksstimmefest mit nach Hause genommen hatte. Dieses wollte ich samt Wampe den idiotären Fackelträgern entgegenhalten. Aber dazu musste ich erst mit dem Radl hinauf.

Wie genial das Fahrrad auch gebaut ist, treten musst du schon selber, wenn kein Motor im Spiel ist. Am Anfang ging die Treterei noch ganz passabel, der Erschöpfung entsprechend verlangsamt aber immerhin ging es vorwärts. Vielleicht auch deswegen, weil es meinem liebsten Weg entlangging … Beethovengang …. Wildgrube … durch die Weingärten zur Kahlenberger Straße …

Die wenigen Menschen, die mir am Weg entgegenkamen, lächelten mir aufmunternd zu und hatten keine Fackeln in der Hand. Leider macht so ein Lächeln schwere Beine nur in der Phantasie schneller, aber es reichte genau bis zum letzten Trinkbrunnen auf der Kahlenbergerstraße, von wo aus man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt hat. Der war mir in dem Moment ziemlich egal und ich hielt meinen Kopf erst unter das angenehm kalte Wasser. Dabei muss ich wohl einen fürchterlich erledigten Eindruck gemacht haben, weil mir eine vorbeilaufende Touristin, „So schwer?“, nachrief.

Mehr als zurücklächeln war nicht drinnen, ja so schwer und von dort an nur mehr zu Fuß und geschoben bis nach oben. Auch hier Polizisten, die langsam ihr Zeug einpackten und mich ungehindert weiterschieben ließen. Der Polizeihubschrauber hatte auch seine letzte Runde gedreht, als ich die letzten Meter wieder auf dem Rad am mit Tretgittern abgesperrten Platz vorbei zur Aussichtsterrasse fuhr.

Dort traf ich einen Kollegen, der wie ich bei der Wagenwiese zu spät gekommen war. He Leute, war das ein schönes Gefühl an diesem 9. September. So ganz ohne Fackelträger auf die nächtliche Stadt zu blicken.

Das war die Geschichte, wie das Wampenleiberl zum ersten Mal auf den Kahlenberg kam.

Neue Shirts und Volksstimme Fest

Natürlich sind wir auch heuer wieder am Volksstimme Fest vertreten. Also schaut am Sa. den 2. 9. ab 14h oder So. den 3. 9. ab 10h, jeweils bis Einbruch der Dunkelheit bei uns vorbei. Es gibt T-Shirts und TankTops (ärmellos) in verschiedenen Größen, diesmal mit Rosa Luxemburg im Motiv. Wir dürfen dort zwar nichts verkaufen, aber Vorbestellungen können natürlich auch am Fest abgeholt werden (-;

Ausfahrt in die bucklige Welt am 30. April

ACHTUNG! Geänderte Beginnzeiten, da wir erst ab 13:00h einen Tisch beim Neubauer haben.

Da wir ja ein Motorradclub sind, wollen wir auch mal wieder eine gemeinsame Ausfahrt unternehmen 🙂.
Treffpunkt ist um 10 bei der IQ Tankstelle in Achau, Abfahrt ca. 10:30!
Wir Fahren dann über das Leithagebirge-Forchtenstein-Lockenhaus über den Geschriebenenstein nach Bad Tatzmansdorf zum Mittagessen ins Gasthaus Zur Tenne Neubauer (selbst getestet und als sehr gut bewertet 🙂 ) , danach wieder über Forchtenau, Bromberg retour!
Gesamtlänge der Strecke sind ca.300km!
Wir freuen uns über alle Biker*innen die uns begleiten möchten!